Zeolith-Klinoptilolith Pulver 0-5 micron 500g

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Was ist Zeolith? Der Name Zeolith wurde 1756 von dem schwedischen Mineraloge Freiherr Axel... mehr
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Was ist Zeolith?

Der Name Zeolith wurde 1756 von dem schwedischen Mineraloge Freiherr Axel Frederick Cronstedt geprägt. Zeolith ist ein Kunstwort aus den Bestandteilen "zeo" (griechisch = ich siede) und "lithos" (griechisch = Stein), was auf grundlegende Eigenschaften der Mineralgruppe hinweist.
Es wurden früher zahlreiche Bezeichnungen für ein und das selbe Zeolith  -Mineral gegeben, was zu einer Vielzahl von unterschiedlicher Namen für ein und den selben Zeolith führte.
Es gibt mehr als 40 unterschiedliche Zeolithstrukturen wie z.B. Klinoptilolith, in dem das Silicium und Aluminiumverhältnis 5 zu 1 beträgt.
Was nachfolgend vereinfacht unter Zeolith beschrieben wird, gilt speziell für den siliziumdioxidreichen Klinoptilolith - Zeolith.

Woraus besteht Zeolith?

Das meist aus Vulkanen stammende kristalline Tuffgestein - Mineral namens Zeolith enthält vor allem Silizium- und Aluminiumverbindungen (SiO2 und Al2O3) Je nach Fundort weist es verschiedene Zusammensetzungen mit jeweils etwas anderen Eigenschaften auf.
Es weist viele außergewöhnliche Fähigkeiten auf und darf wohl zu den bedeutsamsten Naturmineralien auf der Erde gerechnet werden. Weltweit wird Klinoptilolith - Zeolith als der Rohstoff des 21. Jahrhunderts bezeichnet.

Es gibt auch künstlich hergestellte, hydratisierte Alumosilikate.

Entstehung von Zeolith

Nach vulkanischen Eruptionen vor Millionen vor Jahren, bei denen alkalische und erdalkalische Metalle sowie Alumosilikate in Form von Asche aus den Vulkanen herausgepustet wurden, entstanden Ablagerungen aus Zeolith. Die vom Wind getragene vulkanische Asche lagerte sich auf der Erdoberfläche ab und bildete dicke Schichten. In manchen Fällen fiel die Asche auf Gewässer, oder Wasser durchdrang die vulkanischen Ablagerungen. Bei beiden Umständen verursachte die Verbindung zwischen der vulkanischen Asche und dem natriumhaltigen Wasser eine chemische Reaktion, die letztendlich zur Entstehung von natürlichem Zeolith führte.

Unterschiedliche Beschaffenheit und Eigenarten von Zeolithen

Die jeweilige Beschaffenheit von Zeolith wird während seiner Entstehung bestimmt. Durch geringe natürliche Unterschiede wie Temperatur, geografischer Standort, Beschaffenheit der Asche und des Wassers entstehen geringfügige Verbindungsdifferenzen, die dazu beiführen, dass manche Ablagerungen spezielle, mit anderen Vorkommen nur bedingt vergleichbare Eigenschaften erhalten. Diese während der Entstehung der Zeolithablagerungen herrschenden geringen Differenzen erklären auch, warum jedes natürliche Zeolith einzigartige charakteristische Eigenschaften vorweist.

Zeolithzerkleinerung durch Tribomechanik oder Gegenstrahlmühle

Nicht nur die jeweils an verschiedenen Fundstätten unterschiedlichen Mineralienzusammensetzungen, sondern auch ihrer Größe, genauer gesagt die Feinheit ihrer Vermahlung entscheiden über die Nützlichkeit und den Einsatzzweck des Zeoliths.
Die Bezeichnung Mikro-Zeolith verweist darauf, dass Zeolithmineral so fein zermahlen wird, dass es nur noch mikro- oder nano-Partikelgröße aufweist. Durch diese feinste Zermahlung wird seine Oberfläche enorm vergrößert.

Im wesentlichen werden heute 2 Zerkleinerungsarten verwendet, um die komplexe sowie robuste Kristallstruktur der Zeolithe aufzubrechen und die Oberfläche zu vergrößern:

  1. die "tribo-mechanische-Aktivierung-und Zerkleinerung" (= TMAZ®) wurde in den 20er Jahren des vorigen Jahrhunderts in Deutschland entwickelt. Timohir Lelas aus Kroatien verbesserte daran einige Details und lies die veränderte Technik, die zu einer längeren Lebensdauer der Mühle und einer besseren Zerkleinerung des Mahlgutes führte, unter dem Kürzel TMAZ® patentieren.
    z.B. werde das Zeolith-Produkt 'Megamin'® nach diesem preiswerten Zerkleinerungsverfahren hergestellt.
  2. Zerkleinerung der Zeolithe durch eine Gegenstrahlmühle. Dabei werden Zeolithkristalle durch Gasstrom teilweise auf Schallgeschwindigkeit beschleunigt und treffen aufeinander. Bei diesem Zusammenprall zerkleinern sich die Kristalle gegenseitig. Durch dieses Zerkleinerungsverfahren werden die Kristalle soweit im Nano-Bereich zerkleinert, dass die Kristallstruktur aufbricht und so die Oberflächenstruktur vergrößert wird. Herstellungsbedingt sind die Partikel durch dieses Verfahren noch kleiner als bei der TMAZ-Methode. Überdies erzeugt dieses Verfahren mehr negative Elektronen an der Oberfläche, als es die mechanische Zerkleinerung vermag. Dies ermöglicht einen besseren Ionenaustausch.

Nach derzeitigem Erkenntnis- und Erfahrungstand dürften die vielseitigen Zeolith-Wirkungen maßgeblich von folgenden Faktoren abhängen:

  1. der Intensität der Zerkleinerung auf Mikkron- oder gar Nano-Partikelgröße
  2. der Qualität und Zusammensetzung des mineralischen Ausgangsmaterials
  3. der elektrischen Ladung zwecks Ionenaustausch.

Durch die Zermahlung im Mikro- bzw. Nanometerbereich entfaltet Zeolith erst seine vollen vielseitigen fantastischen Hohlraumstruktur-Eigenschaften. Man findet im Internet Hunderte von Seiten mit erstaunlichen Berichten über die vielfältigen Wirkungen von feinst zermahlenem Zeolith.

Nutzen der Hohlraumstruktur von Zeolith

Das in der Asche enthaltene Silikat und Aluminium bilden gleichmäßige, offene und dreidimensionale Hohlräume mit wabenähnlichem Kristallaufbau. Die Käfigstruktur verleiht dem Zeolith durch die hohe innere Oberfläche ein außerordentliche Ionenaustausch,- Adsorptions- und Hydratationsfähigkeitfähigkeit.

Die im Kristall vorhandenen Hohlräume sowie Kanäle können bis zu 50% des Volumens ausmachen. Die im Zeolith vorhandenen Poren und Kanäle schaffen breite (Ober-)Flächen, auf denen chemische Reaktionen stattfinden können. 1 Gramm Zeolith kann eine Oberfläche von bis zu 1000 m2 aufweisen.

Zeolithe besitzen die Fähigkeit, die in ihren Hohlräumen enthaltenen Ionen gegen andere Substanzen - z.B. Schadstoffe - auszutauschen und dadurch besser zu entgiften und leichter auszuscheiden.
Dadurch kann Zeolith z.B. unterschiedliche Gase, Feuchtigkeit, Petrochemikalien, Ammonium, Schwermetalle (z.B. Blei, Quecksilber), Gifte, hochbrisante Radioaktivelemente (z.B. Caesium 137) Abfallstoffe sowie unterschiedliche Lösungen in großen Mengen absorbieren oder diese auf seiner (Ober)-Fläche transportieren.

Bindung und Ausscheidung radioaktiver und anderer giftiger Partikel

Mikrozeolith bindet nachweislich auf ganz natürliche Weise aufgrund seiner ionisierten Oberflächen- und Hohlraumeigenschaften höchst wirksam und gründlich auch radioaktiv strahlende Partikel. Es wurde deshalb zur Dekontamination nach dem Tschernobyl-GAU tonnenweise verwendet und hat sich dabei als sehr wirksames Mittel (in einer Kombination mit anderen Mitteln, z.B. Bentonit) zur Entgiftung von Tieren, Nahrung, Boden und Wasser bewährt.

                        

Eine Haftung unsererseits ist ausgeschlossen.

Zeolithpulver ultrafein 0-50 micron

Das Zeolith hat einen Anteil von über 90 % Klinoptilolith. Es ist Schadstoff geprüft und ohne weitere Zusätze.

 

Der Verwender muss die Eignung zu der von ihm beabsichtigten Verarbeitung und Anwendung eigenverantwortlich selbst prüfen. Ich weise ausdrücklich darauf hin, dass dieses Zeolith keine Zulassung als Medizinprodukt oder Nahrungsergänzungsmittel hat.

                                                

    Die wichtigsten Anwendungsgebiete:

  • Medizin und Kosmetik

                      Landwirtschaft

    • Zusatzstoffe für Dünger (Effekt der verzögerten Freisetzung)
      Pflanzennährstoffe wie Stickstoff und Kalium werden durch die Zeolithstruktur zurückgehalten und nur auf Bedarf freigesetzt.
    • Bodenverbesserung
      Die Anstrengungen, Bodeneigenschaften durch unterschiedliche Materialien mit Bodenzusatzstoffen zu verbessern, hat ein großes Interesse bei der Öffentlichkeit hervorgerufen. Innerhalb dieser Zusatzstoffe zeichnen sich die Zeolithe durch exzellente chemische Eigenschaften sowie durch ihre Fähigkeit als Kationenaustauscher aus.
  • Hortikultur
    • Absorbens
    • Substrat für Pflanzen (Zeoponics)
      Konzept des zeoponischen Wachstums von Pflanzen auf Zeolithsubstrat auf der Basis Klinoptilolith - Apatit - Dolomit anstelle auf natürlicher Erde (entwickelt von NASA Space Center für die Raumstation MIR (1990)). Der zeolithische Bestandteil dieses Gemisches dient als Ionenaustauscher zum verzögerten Freisetzen der Nährstoffe.
  • Aquakultur
    • Fischzucht
      Zeolithe reduzieren Ammoniak- und Schwefelwasserstoffniveaus in Fischzuchtanlagen und ermöglichen dadurch höhere Wachstumsraten.
  • Wasser-/Abwasserbehandlung
    • Schwimmbad-Filter
      Die Molekularestruktur der Zeolithe kann Schmutzteile bis 4 Mikron binden.
  • Haustierhaltung
    • Katzenstreu
    • Geruchskontrolle
      Zeolithe wirken wie hochporöse Molekularschwämme, welche freien Ammoniak und andere Katzengerüche binden.
  • Nuklearchemie
    • Kontrolle radioaktiver Abwässer
      Natürliche Zeolithe haben eine hohe Ionenaustauschkapazität und eine besondere Affinität für schwere Metallkationen. Sie können Elemente wie Sr 90, Cs 137 und andere Isotope aus Lösungen absorbieren und in ihrer dreidimensionalen Struktur binden.
  • Petrochemische Industrie
    • Bohrlochversiegelung
      Ölfirmen haben die Auflage, stillgelegte Bohrlöcher mit einem Material zu versiegeln, welches giftige Dämpfe absorbiert und diese nicht an die Oberfläche durchdringen lässt. Hierzu wird ein Zeolithzement verwendet.

 

  • Textilindustrie
    • Antimikrobielle Materialien
    • UV-Schutz von Textilien
      Mit Klinoptilolith-Nanopartikeln behandelte Textilien erreicht man eine antimikrobielle Wirkung und UV-Schutz von Textilien.
    •  Die Merkmale und Eigenschaften, sowie die Bezeichnungen "Entgiftung", "Ausleitung", "Entsäuerung", wie auch "Wohlbefinden" beziehen sich allein auf die Verwendung zur  Verbesserung der Wasserqualität, insbesondere in der Fischzucht, wobei durch eine Verbesserung der Wasserqualität eine sekundäre, positive Wirkung auf die Lebewesen im Wasser geschildert wird.
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